Zum Inhalt springen
Kerstin Eller-Bellersheim

Wenn Verstehen allein nicht mehr reicht

Persönliche Begleitung für Frauen, die in oder nach einer toxischen Beziehung wirklich etwas verändern wollen.

Du weißt inzwischen sehr genau, was in dieser Beziehung passiert ist. Was Du nicht weißt, ist, wie Du da innerlich herauskommst. Genau daran arbeiten wir zu zweit.

Illustration einer Frau mit Blumen im Haar

Typische Situationen, aus denen Frauen mir schreiben

Vielleicht findest Du Dich hier wieder. Du musst Dich nicht in allen Punkten erkennen.

Ihr geht auseinander und wieder zusammen

Jede Trennung hält ein paar Wochen. Dann kommt eine Nachricht, und alles beginnt von vorn. Du kennst das Muster längst und läufst trotzdem hinein.

Du zweifelst an Dir selbst

Du weißt nicht mehr, ob Du überempfindlich bist oder ob wirklich etwas nicht stimmt. Deine eigene Wahrnehmung fühlt sich nicht mehr verlässlich an.

Du schämst Dich

Vor Deinen Freundinnen, vor Deiner Familie, vor Dir selbst. Dafür, dass Du geblieben bist, und dafür, dass ein Teil von Dir immer noch hofft.

Du machst Dich für alles verantwortlich

Du erklärst, vermittelst, hältst die Stimmung und suchst weiter nach dem Satz, mit dem er endlich versteht. Für Dich selbst bleibt nichts übrig.

Du hast Angst vor dem, was danach kommt

Vor dem Alleinsein, vor seiner Reaktion, vor den finanziellen Fragen, vor den Kindern, vor dem Urteil der anderen.

Du bist getrennt und trotzdem nicht frei

Der Kontakt ist beendet, aber er ist weiter jeden Tag in Deinem Kopf. Du fragst Dich, warum es Dir nach so langer Zeit immer noch nicht besser geht.

Illustration einer Frau mit Blumen im Haar

Woran wir arbeiten

Nicht an ihm. An dem, was in Dir gebunden ist.

An Deiner Wahrnehmung. Du lernst wieder, dem zu trauen, was Du siehst und spürst, auch wenn jemand anderes etwas anderes behauptet. Das ist die Grundlage für alles Weitere.

An Deinem Nervensystem. Wir schauen darauf, was in Dir passiert, wenn Dich etwas trifft, und wie Du in diesen Momenten bei Dir bleiben kannst. Solange Dein Körper Alarm schlägt, hilft Dir kein guter Vorsatz.

An Deinen Bindungsmustern. Warum fühlt sich das Bekannte sicherer an als das Gesunde? Diese Frage führt fast immer weiter zurück als bis zu dieser einen Beziehung.

An Deinen Grenzen. Nicht nur daran, sie einmal auszusprechen, sondern daran, sie zu halten, wenn er Druck macht, beleidigt ist oder sich zurückzieht.

An der emotionalen Abhängigkeit. Daran, dass eine Nachricht oder ihr Ausbleiben nicht mehr über Deinen ganzen Tag bestimmt.

An Deiner Selbstführung. Am Ende geht es darum, dass Du wieder aus Dir heraus entscheidest, statt vorher zu prüfen, wie er darauf reagieren wird.

Wie die Begleitung aussieht

Der Rahmen ist einfach. Alles Weitere richtet sich nach Dir.

Online, von dort, wo Du sicher bist

Wir sprechen per Video. Du brauchst keine Anfahrt und keinen Termin, den Du zu Hause erklären musst. Ein ruhiger Raum und eine Stunde für Dich reichen.

Einzelsitzungen, nur Du und ich

Keine Gruppe, kein Kurs, keine aufgezeichneten Videolektionen. Was Du erzählst, bleibt zwischen uns.

In Deinem Tempo

Wie oft wir sprechen und über welchen Zeitraum, legen wir gemeinsam fest und passen es an, wenn sich Deine Situation ändert.

Unterstützung zwischendurch

Bei längeren Begleitungen bist Du zwischen den Terminen nicht allein: Du kannst mir per Messenger schreiben, wenn Dich etwas aus der Bahn wirft.

Was ich Dir nicht verspreche

Ehrlichkeit vorab ist mir wichtiger als eine schöne Zusage.

Ich stelle keine Diagnose über Deinen Partner. Ob er narzisstisch ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, und für Deine Veränderung ist es auch nicht entscheidend. Was zählt, ist, was diese Beziehung mit Dir macht.

Ich mache keine Therapie. Ich arbeite beratend und begleitend. Ich behandle keine psychischen Erkrankungen und ersetze keine ärztliche oder therapeutische Versorgung. Wenn ich sehe, dass Du das brauchst, sage ich es Dir offen und wir schauen gemeinsam, wohin Du Dich wenden kannst.

Ich rette keine Beziehung. Ich arbeite nicht darauf hin, dass Du bleibst, und auch nicht darauf, dass Du gehst. Beides wäre eine Entscheidung über Deinen Kopf hinweg.

Ich garantiere Dir kein Ergebnis in einer bestimmten Zeit. Wie schnell sich etwas löst, hängt von Deiner Geschichte ab und nicht von einem Zeitplan.

Ich bin keine Notfallstelle. Wenn Du in akuter Gefahr bist oder Dich in einer psychischen Krise befindest, brauchst Du sofortige Hilfe vor Ort und keinen Coaching-Termin in der nächsten Woche.

Wie Du anfängst

Du entscheidest heute noch nichts über eine Zusammenarbeit.

  1. Du schreibst mir

    Am einfachsten auf WhatsApp, in ein paar Sätzen. Du musst vorher nichts sortiert haben. Oft kann ich Dir schon dort einen ersten Impuls mitgeben.

  2. Wir lernen uns kennen

    Wenn es sich für Dich stimmig anfühlt, folgt ein kostenloses Kennenlerngespräch. Wir schauen auf Deine Situation und darauf, ob ich die Richtige für Dich bin. Es ist kein Verkaufsgespräch, und Du kannst danach ohne schlechtes Gefühl Nein sagen.

  3. Alles Weitere besprechen wir persönlich

    Was ein passender nächster Schritt für Dich ist und was er kostet, klären wir im Gespräch. Solche Fragen gehören für mich nicht auf eine Webseite, sondern in ein Gespräch, in dem ich Deine Lage kenne.

Häufige Fragen

Das, was mir vor einer Zusammenarbeit am häufigsten geschrieben wird.

Muss ich schon getrennt sein?

Nein. Viele Frauen kommen zu mir, während sie noch mitten in der Beziehung stecken. Wir arbeiten nicht auf eine Trennung hin, sondern daran, dass Du wieder klar siehst und selbst entscheiden kannst.

Und wenn ich noch gar nicht sicher bin, ob meine Beziehung toxisch ist?

Dann bist Du in guter Gesellschaft. Diese Unsicherheit ist Teil der Dynamik. Du brauchst keine Diagnose als Eintrittskarte. Es reicht, wenn Du merkst, dass Dich diese Beziehung schwächer macht, statt Dich zu tragen.

Ist das eine Therapie?

Nein. Ich bin psychologische Beraterin und Trauma-Fachberaterin, keine Psychotherapeutin. Ich behandle keine psychischen Erkrankungen und stelle keine Diagnosen. Wenn Du therapeutische Unterstützung brauchst, sage ich Dir das offen.

Muss mein Partner mitmachen?

Nein. Wir arbeiten mit Dir. Das klingt zunächst unbefriedigend, ist aber der einzige Teil, den Du selbst in der Hand hast. Und genau dort verändert sich meistens am meisten.

Wie läuft Online-Coaching ab?

Wir sprechen per Video, Du bist zu Hause oder an einem Ort, an dem Du ungestört bist. Du brauchst nur ein Gerät mit Kamera und eine ruhige Stunde. Nach dem Termin hast Du Zeit, das Besprochene wirken zu lassen, statt noch nach Hause fahren zu müssen.

Was passiert im Kennenlerngespräch?

Du erzählst mir, was gerade los ist, ich stelle Fragen und ordne ein, was ich höre. Am Ende weißt Du, wie ich arbeite, und wir beide wissen, ob es passt. Das Gespräch ist kostenlos und verpflichtet Dich zu nichts.

Wie lange dauert eine Begleitung?

Das hängt davon ab, wie lange die Dynamik schon läuft und was Du erreichen möchtest. Manche brauchen ein paar Gespräche für eine bestimmte Entscheidung, andere begleite ich über viele Monate. Wir legen das gemeinsam fest und schauen unterwegs, ob es noch stimmt.

Was kostet die Begleitung?

Darüber sprechen wir persönlich, sobald ich Deine Situation kenne und wir wissen, was Du brauchst. Eine Zahl ohne diesen Zusammenhang würde Dir nichts sagen.

Bleibt das, was ich erzähle, vertraulich?

Ja. Was Du mir erzählst, bleibt zwischen uns. Wenn ich in meinen Videos oder Texten über Erfahrungen aus der Arbeit spreche, dann so, dass niemand erkennbar ist.

Du musst das nicht länger allein sortieren

Schreib mir ein paar Sätze. Alles andere ergibt sich daraus.