Psychologische Beraterin
Ausbildung 2016 bis 2017. Sie ist die Grundlage meiner Arbeit: Gespräche führen, Muster erkennen und Menschen begleiten, ohne zu behandeln.
Kerstin Eller-Bellersheim, psychologische Beraterin und Trauma-Fachberaterin.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich Stück für Stück zu verlieren und nach außen weiter zu funktionieren. Ich weiß auch, wie lange es dauern kann, bis man sich das eingesteht. Deshalb sitze ich Dir nicht als jemand gegenüber, der das nur aus der Fachliteratur kennt.
Diese Arbeit ist nicht aus einer Idee entstanden, sondern aus meinem eigenen Leben.
Beruflich habe ich lange in einem ganz anderen Feld gearbeitet: fast dreißig Jahre im zahnmedizinischen Bereich, verlässlich, organisiert, immer für andere da. Nach außen sah das nach einem geordneten Leben aus.
Innen sah es anders aus. Ich habe über Jahre in einer Beziehung gelebt, in der ich kontrolliert und kleingemacht wurde. Ich habe mich erklärt, angepasst und entschuldigt. Ich habe an meiner eigenen Wahrnehmung gezweifelt, weil mir immer wieder gesagt wurde, ich sehe das falsch. Und ich war finanziell so eingebunden, dass Gehen sich nicht wie eine echte Möglichkeit anfühlte. Nach außen habe ich weiter funktioniert.
Was mir damals am meisten gefehlt hat, war jemand, der mir nicht sagt, ich solle mich endlich trennen, sondern der versteht, warum ich es nicht konnte. Diese eine Frage hat später meine Arbeit bestimmt.
Heute weiß ich: Ich habe nicht falsch gewählt. Ich war im Überleben. Dieser Satz hat bei mir mehr verändert als jeder Ratschlag.
Parallel dazu habe ich angefangen, mich weiterzubilden, erst neben dem Beruf, dann immer ernsthafter. 2017 habe ich mich selbstständig gemacht, seit 2020 arbeite ich fast ausschließlich online, und aus dieser Arbeit ist die Akademie für Seelenliebe geworden.
Für mein eigenes Leben habe ich dabei eine Entscheidung getroffen, die bis heute gilt: Ich habe mich für weniger mehr entschieden. Weniger Verstrickung, weniger Aushalten, dafür mehr Klarheit und mehr eigene Entscheidungen.
Was Du bei mir nicht erlebst.
Ich mache Dich nicht mitverantwortlich für das, was Dir angetan wurde. Du hast das nicht angezogen, und Du hast es Dir nicht ausgesucht. Wir schauen darauf, was Dich hält, ohne dass daraus eine Schuld wird.
Ich rette Dich nicht. Ich nehme Dir Deine Entscheidungen nicht ab und sage Dir auch nicht, ob Du bleiben oder gehen sollst. Genau das haben viele Frauen vor mir schon gehört, und es hat nichts verändert. Ich begleite Dich dahin, dass Du wieder selbst entscheiden kannst.
Ich verspreche Dir keine Abkürzung. Es gibt keinen Satz, der eine jahrelange Bindung an einem Nachmittag löst. Was es gibt, ist ein Weg, der Schritt für Schritt trägt, in Deinem Tempo und nicht schneller, als Du es aushältst.
Und ich bewerte nicht. Weder die Jahre, die Du geblieben bist, noch die Male, die Du zurückgegangen bist, noch das, was Du bis heute vermisst.
Die Ausbildungen, auf denen meine Arbeit steht. Bewusst keine lange Liste einzelner Methoden.
Ausbildung 2016 bis 2017. Sie ist die Grundlage meiner Arbeit: Gespräche führen, Muster erkennen und Menschen begleiten, ohne zu behandeln.
Abschluss 2021. Der Schwerpunkt liegt auf Nervensystem, Bindungsdynamik, Trauma-Bonding und Selbstregulation. Er erklärt, warum Verstehen allein eine Bindung nicht löst.
Ausbildung 2010. Daraus kommt mein Blick auf Rollen, Verantwortung und Macht in Beziehungen, beruflich wie privat.
Zuerst vor Ort, seit 2020 fast ausschließlich online. In dieser Zeit habe ich mit vielen Frauen genau an diesem Thema gearbeitet.
Damit Du weißt, worauf Du Dich einlässt.
Klar. Ich sage Dir, was ich sehe, auch wenn es unbequem ist. Ich rede nichts schön und ich rede Dir nichts ein.
Warm. Klar heißt nicht kalt. Es gibt bei mir keinen Punkt, an dem Du zu viel bist, zu langsam oder schon wieder beim selben Thema.
Auf Augenhöhe. Ich stehe nicht über Dir und weiß nicht besser, wie Dein Leben auszusehen hat. Du bringst mit, was Du über Dich weißt, ich bringe mit, was ich fachlich beitragen kann.
Individuell. Ich habe kein Programm, das ich über Dich lege. Wir arbeiten an dem, was bei Dir gerade ansteht.
Verbindlich. Wenn wir zusammenarbeiten, bleibe ich dran. Und ich sage Dir offen, wenn ich der Meinung bin, dass Du an einer anderen Stelle besser aufgehoben bist.
Dann schreib mir einfach. Ein paar Sätze reichen.